Gestern war es endlich so weit: Das PIEL Arbeitsschutzforum 2026 hat in Soest seine Türen geöffnet – und mit ihm ein Tag, der ganz im Zeichen von Austausch, Inspiration und echter Begeisterung für Sicherheit stand.
Bereits am Morgen war klar: Dieser Tag wird besonders. Mit spannenden Gesprächen, ersten Begegnungen, inspirierenden Aussteller-Pitches und vielen bekannten wie neuen Gesichtern startete das Forum in eine Atmosphäre, die offen, lebendig und voller Vorfreude war.
Im Mittelpunkt standen Vorträge und Dialoge, die nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern vor allem zum Nachdenken angeregt haben. Schon der Auftakt machte deutlich, worum es gehen sollte: nicht um trockene Theorie, sondern um echte Impulse, ehrliche Perspektiven und die Frage, wie wir Sicherheitskultur in Unternehmen lebendig machen können. René Noël eröffnete mit seinem Vortrag "Generation Z bis Babyboomer: Warum Safety Kulturarbeit ist" und traf damit einen Nerv. Denn Sicherheit entsteht nicht allein durch Regeln. Sie entsteht in der Haltung. In der Kommunikation. In der Art, wie Menschen miteinander arbeiten, führen und füreinander einstehen.
Im weiteren Verlauf wurde genau das greifbar. In den Themenstationen wurde nicht einfach nur zugehört – es wurde diskutiert, hinterfragt, genickt, gelacht und weitergedacht. Mario Ernst sprach über die Safety Kultur der Safety Rockstars und brachte Energie in das Thema. Christopher Zumbrock richtete den Blick auf gefährliche Arbeiten zwischen Routine, Risiko und Verantwortung. Donato Muro zeigte mit BBS im SiFa-Alltag, wie no Verhalten, Wahrnehmung und Sicherheitskultur beieinanderliegen. Und Axel Pauls stellte mit "Rettungskonzepte – Alibi ohne Praxisbezug?" eine Frage in den Raum, die hängen bleibt, weil sie so direkt ist.
Am Nachmittag setzte Dominik Roh mit seinem Vortrag "Sicherheitskultur – wo fange ich bloß an? Erste Schritte auf der Bradley Kurve" einen weiteren Impuls, der vielen aus dem Herzen gesprochen haben dürfte. Denn genau darin liegt oft die größte Herausforderung: den ersten Schritt zu machen. Nicht auf den perfekten Zeitpunkt zu warten. Sondern anzufangen.
Und vielleicht war genau das die stärkste Botschaft dieses Tages: Sicherheit ist kein fertiger Zustand. Sie ist ein gemeinsamer Weg. Ein Weg, der mit Austausch beginnt. Mit Offenheit. Mit dem Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Mit der Bereitschaft, neue Perspektiven zuzulassen. Und mit Menschen, die nicht sagen: "Das haben wir schon immer so gemacht", sondern fragen: "Wie können wir es noch besser machen?"
Zwischen Vorträgen, Dialogstationen und Fachausstellung wurde genau dieser Geist sichtbar. An den Ständen der PIEL-Partner entstanden intensive Gespräche, konkrete Fragen und neue Ideen. Es ging nicht nur darum, Lösungen zu präsentieren, sondern darum, gemeinsam zu verstehen, was in der Praxis wirklich hilft. Die Ausstellung zeigte, wie vielseitig moderner Arbeitsschutz heute ist – innovativ, praxisnah und vor allem nah am Menschen.
Was diesen Tag aber besonders gemacht hat, war mehr als das Programm. Es war die Mischung aus Fachlichkeit und echter Begegnung. Die vielen Gespräche zwischen den Vorträgen, die neugierigen Fragen an den Ausstellungsständen, das gemeinsame Weiterdenken, das Netzwerken, das Lachen, das Diskutieren – all das hat das PIEL Arbeitsschutzforum 2026 zu dem gemacht, was es sein sollte: ein Ort für Inspiration, Austausch und konkrete Impulse für mehr Sicherheit im Alltag.
Wir, die PIELaner, sagen von Herzen Danke – an alle Referenten, an alle Aussteller und vor allem an alle Teilnehmenden, die diesen Tag mit Leben, Offenheit und Engagement gefüllt haben. Ihr habt das PIEL Arbeitsschutzforum 2026 zu einem Event gemacht, das nicht nur informiert, sondern bewegt hat.
Und genau das bleibt nach diesem Tag: viele neue Impulse, wertvolle Gespräche und das gute Gefühl, dass wir Sicherheit am besten gemeinsam gestalten.