Folge uns auf

Facebook-PIEL Die Technische Großhandlung GmbH linkedin-PIEL Die Technische Großhandlung GmbH Youtube Channel PIEL Die Technische Großhandlung GmbH instagram-PIEL Die Technische Großhandlung GmbH xing-PIEL Die Technische Großhandlung GmbH PIELCast EINFACH ⋅ BESSER ⋅ HÖREN

Abonniere unseren Blog!

Warum Gehörschutz unverzichtbar ist

Gehörschutz als Hochrisikokategorie

40% der Arbeitnehmer wählen oder verwenden den Gehörschutz falsch. Das kann weitreichende Folgen haben: Lärm gehört zu den TOP Berufskrankheiten und wurde bei 6.637 Arbeitnehmern im Jahr 2022 als Berufskrankheit anerkannt (Quelle: DGUV Statistiken, Berufskrankheiten 2022). Hörverlust ist irreversibel und ein wesentliches Gesundheitsrisiko, das fast jeden betrifft.

3M Dezibelskala V1.pdf (2)

 

Bei einer länger andauernden Lautstärke ab etwa 85 dB(A) ist das Gehör direkt gefährdet. Es drohen Hörverluste wie Schwerhörigkeit. Treten kurze Schallereignisse auf, bspw. ein lauter Knall, so kann bei einer Lautstärke ab ca. 110 dB(A) das Gehör direkt geschädigt werden (Knalltrauma).

Gesundheitliche Risiken in Verbindung mit Lärm sind Schwindel, Ohrgeräusche, Lärmschwerhörigkeit und Hörverlust.

 

 

Was versteht man unter Lärm?

Je größer die Lautstärke eines Geräuschs ist, umso mehr wird es als Lärm empfunden. Geräusche entstehen durch Schwingungen und bereiten sich in der Luft als Schallwellen aus. Die Stärke des Schalls, sprich die Lautstärke, kann man messen. Die Messgröße heißt Schalldruck, der angezeigte Messwert ist der Schalldruckpegel und wird in Dezibel (dB) angegeben.

Entscheidend für den Grad der Hörschädigung ist es, ob man dauerhaft einer bestimmten Lautstärke oder nur gelegentlich einzelnen lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Nichts desto trotz ist in beiden Fällen ein Gehörschutz unverzichtbar.

Arten von Gehörschutz

Gehörschützer helfen, die Exposition gegenüber schädlichem Lärm zu reduzieren und fallen in die höchste Risikokategorie III der PSA Verordnung 2016/425 EU. Unterschieden wird zwischen zwei Arten von Gehörschutz - passiv und elektronisch. Zu passivem Gehörschutz gehören Produkttypen wie Gehörschutzstöpsel oder Kapselgehörschützer. Bei Elektronischem Gehörschutz steht neben der Schutz- auch die Kommunikationsfunktion im Vordergrund. Dabei wird zwischen Gehörschutz im Ohr und über den Ohren, bspw. mit Umgebungshörfunktion oder Bluetooth Verbindung, unterschieden.

Triff die richtige Wahl

Bei der Auswahl Deines Gehörschutzes gibt es einige Details zu beachten. Das Wichtigste zusammengefasst:

Arbeitsumgebung

Ziehe die physikalischen Gegebenheiten in Betracht:

  • Ist der Lärm dauerhaft oder unregelmäßig?
  • Muss die Umgebung wahrgenommen werden?
  • Ob der Schutz überall oder nur in bestimmten Bereichen erforderlich ist?
Schalldämmung
  • Das Risiko einer Hörschädigung durch Lärmexposition am Arbeitsplatz ist gering, wenn der tägliche, A-bewertete Lärmexpositionswert über einen Zeitraum von 8 Stunden unter 80 dB liegt, und unbedeutend, wenn er unter 75 dB liegt.
  • Im Allgemeinen liegt der anzustrebende Bereich des effektiven A-bewerteten Schalldruckpegels am geschützten Ohr zwischen 70 und 75 dB.
Ist Kommunikation erforderlich 
  • Ausgewogenheit zwischen Sprachverständlichkeit und Schutz sicherstellen.
  • Müssen Funkgeräte oder Bluetooth® für Mobiltelefone verwendet werden?
  • Anwender, die sich isoliert fühlen, tragen möglicherweise keinen Gehörschutz.
Kompatibilität mit anderer PSA
  • Bei kombinierter Verwendung sollte der Schutz der einzelnen Komponenten nicht beeinträchtigt werden.
Komfort und Ergonomie
  • Wenn ein Gehörschutz nicht bequem ist, wird er wahrscheinlich nicht getragen und der Anwender ist einem Risiko ausgesetzt.
Dichtsitzprüfung
  • Damit der gewünschte Dämpfungsgrad erzielt wird, müssen Gehörschützer korrekt angepasst und einer objektiven oder subjektiven Dichtsitzprüfung unterzogen werden.

Es ist wichtig, Produkte zu verwenden, die gemäß der PSA-Verordnung 2016/425 EU zertifiziert sind, um sicherzustellen, dass das Produkt den Träger schützt. Dies wird in der Regel durch Prüfung der Produkte gemäß dem relevanten Teil der harmonisierten europäischen Norm EN 352 erreicht. EN 352 ist eine Normenfamilie, die Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für verschiedene Arten von Gehörschützern, einschließlich passiver und elektronischer Gehörschutzgeräte, umfasst.

Da gesetzliche Normen sehr komplex sein können, hat unser Partner 3M drei Bulletins aufbereitet, die wertvolle Informationen Rund um die Norm EN 352 auf einfache Weise vermitteln.

Bulletin 1: Neue Vorschriften – EN 352:2020

Bulletin 2: Neue Vorschriften – EN 352:2020, weitere Erläuterungen

Bulletin 3: Neue Vorschriften – Regulatorische Aktualisierungen – Weitere Erläuterungen zur Normenfamilie EN 352:2020

Keine Kompromisse beim Gehörschutz

Für 3M und PIEL steht fest: Keine Kompromisse bei persönlicher Schutzausrüstung. Mit 3M hat PIEL einen Partner an der Seite für den individuelle Lösungen im Bereich Gehörschutz essentiell sind. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Mitarbeiter bei der Arbeit gesund bleiben. Sowohl bei passivem als auch bei elektronischem Gehörschutz kann 3M absolute Allrounder im kommunikationsfähigem Gehörschutz bieten.

 

Dein Kommentar

AGB Impressum |  Datenschutzerklärung